Aktuelles

täglichFür Interessierte

Kommen sie zum Probetraining.
Der Einstieg in den Unterricht ist jederzeit möglich!
Stundenplan


Kontakt

info@kishintai.de


Weihnachtsforum 2008

Auch in diesem Jahr gab es wieder das Weihnachtsforum im Aikido forum ki shin tai. Unser Jahresabschluss mit Kyu-Prüfungen, Konzert und anschließender Feier war auch diesesmal gut besucht. Ein besonderer Höhepunkt war die Überreichung der offiziellen Aikikai-Urkunden unserer neuen Shodan-Graduierten. Auch an dieser Stelle sei allen neuen Schwarzgurtträgern herzlich gratuliert.

Bilder der Veranstalltung

 


 

Schnelles Schwerttraining

Anlässlich eines Portaits über Timo Glock, den neuen Stammfahrer des Toyota Formel 1 Teams, bei RTL Formel Exclusiv kamen der Moderator Kai Ebel und der Formel 1 Fahrer ins Aikido Forum Ki Shin Tai um sich mit traditionellem japanischem Schwertkampf auseinander zu setzen.

Nach einer zweistündigen Trainingseinheit mit Stock und Schwert wurde Ihnen von Mitarbeitern des Nikko Restaurants in Köln zur Stärkung Sushi serviert.

Der Bericht, der aus dieser Arbeit entstanden ist, kann auf unserer Homepage betrachtet werden:
Timo Glock im forum ki shin tai

Timo Glock, Jörg Kretzschmar und Kai Ebel (von rechts)

Timo Glock im Aikido forum ki shin tai

 

Fantastischer Besuch im Forum

Im Januar 2007 waren Thomas D, begeisteter Fitness Musiker, und Björn Friedrich, Personal Coach und Brasilian Jiu Jitsu Trainer, im Rahmen einer TV-Produktion Gäste im forum ki shin tai. Bis bald und vielen Dank für die freundlichen Worte von Thomas:

"Das forum ki shin tai ist ein Ort der Klarheit, der Platz für innere Ruhe schafft. Eine Quelle der Kraft, der Ausgeglichenheit und der Konzentration auf das Wesentliche - das eigene Selbst, den eigenen Weg, im Einklang mit allem was schwingt. Immer in Bewegung bleiben...- Alles Gute für Euch"

Thomas D und Björn Friedrich

 

Björn Friedrich, Jörg Kretzschmar und Thomas D


Bilder auf der Reise in das eigene Innere

Oliver Schulze zeigt im "forum ki shin tai" Zeichnungen, die Rastlosigkeit ausdrücken

von Lydia Keck

Die Figuren auf den Comiczeichnungen von Oliver Schulze erinnern an die schlimmsten Alpträume: Rechts und links bewegen sich übermächtige Zangen auf ein paar lockere Zähne zu.
Hässliche Pockengesichter grinsen daneben den Betrachter an.
Totenschädel und Zwerge schauen hinter undefinierbaren Schriftzeichen hervor, die sich wie Leuchtschriften durch das Bild ziehen.
Eine bedrohliche Szenerie, in der Macht und Ohnmacht thematisiert werden. In den subversiven Bildern verbindt der Kölner Zeichner Elemente der Fanzine, Street- und Comic-Art.

Während sonst die Halle im "forum ki shin tai" im Hinterhof des Hauses Beethovenstraße 12 zu sportlichen Zwecken genutzt wird, zeigte nun Oliver Schulze ein Gesamtbild seiner jahrelangen Tagebuchaufzeichnungen - allerdings das erste mal sorgfältig gerahmt und hinter Glas: "Es ist eine Verdichtung meiner Geschichten, die ich erlebt habe, und eine Anklage an die Gesellschaft", berichtet Schulze, der in Amsterdam geboren wurde und in Mailand aufwuchs.
Rastlosigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch seine Biografie.

Nach Abbruch der Schullaufbahn übte er unterschiedliche Berufe aus: Nach einer Tätigkeit als archologischer Grabungshelfer folgte eine gut dotierte Anstellung als Texter in einer Werbeagentur.
Anschließend arbeitete er als Gärtner und Bauhelfer: "Als ich in der Werbeaentur gearbeitet habe, war mein Portemonaie voll. Irgendwann bin ich dann über die Bettler gestolpert, und ich merkte, dass da irgendetwas nicht stimmt", so Schulze, der Ausbildung ablehnte und jahrelang ohne einen festen Wohnsitz gelebt hat: "Die Zeichnungen waren dagegen meine eizige Konstante in meinem Leben", berichtet Schulze, der, wie er selbst von sich sagt, mit seinen Bildern eine Reise nach Innen unternimmt.

Oliver SChulze


breaking the ice

Konzert-Debüt am 3. Juli 2004 im forum ki shin tai

Schon das Äußere bricht das Eis einer normalen Konzertveranstaltung: der Hinweis "Keine Bestuhlung, bitte Kissen mitbringen" bezieht sich auf den Ort, den modernen, hellen Saal im japanischen Design - er ist Teil des forums ki shin tai im Hinterhof von Mietwohnungen an der Kölner Beethovenstraße.
Man sitzt am Boden oder auf niedrigen Polstern, in freier Gruppierung, ohne vorgegebene Plätze. Ein Teil des Raums ist einfach freigelassen für die Musikergruppe - es gibt keine erhöhte "Bühne", also auch keinen künstlichen Abstand zwischen Vorführung und Publikum - und das ist wiederum Programm, denn die Musik, die hier gemacht wird, begibt sich "unter die Leute".

Es sind Melodien, die man früher in Kneipen, Theatern, beim Tanzen, auf der Straße und im Saal hören konnte und deshalb kannte: z.B. um 1600 in London, in der Stadt in Gasthäusern von Privatleuten, aber auch am königlichen Hof bei Tanzfesten. Melodien, eingekleidet, verändert, bearbeitet zu drei, vier und fünf Stimmen für eine Gruppe, ein Consort von Streichinstrumenten, und zwar - das ist zwischen 1550 und 1600 absolut das Neueste - für Violinen: Instrumente und Spieler, die zuerst aus Venedig an den königlichen Hof in London geholt wurden.
Wie in Italien üblich, nahmen sie bekannte Melodien und boten sie mit atemberaubend virtuosen Variationen dar, sie nahmen markante Basslinien und erfanden immer neue Melodien und Veränderungen dazu, Tanzsätze und Lieder aus gedruckten Sammlungen wurden für wechselnde Besetzungen bearbeitet und damit immer wieder neu komponiert.

Einiges von diesen Improvisationen hat man damals aufgeschrieben, z.T. sogar gedruckt, und dies ist der reiche Fundus, aus dem das neugegründete Ensemble und seine Leiterin Paula Kibildis schöpfen.
Violinmusik im Consort - das ist eine neue Klangfarbe, die manchmal an die Töne der heute in der Volksmusik beliebten irischen oder skandinavischen Geiger anknüpft. Der schöpferische und ideenreiche Umgang mit diesem Fundus, der Übergang von Volksmusik in Kunstmusik und umgekehrt: das ist "Breaking the ice" - reizvolle Klänge, temperamentvolles Spiel, offene Darbietungsform und viel Spaß bei der Sache - auch und vor allem für das Publikum.

Barbara Schwendowius, 31. 8. 2004